Entvölkerung Ostdeutschlands, macht Sozialismus impotent?
Donnerstag, 21. August 2008Kindermangel macht Ostdeutschland zu Notstandsgebiet
Die Entvölkerung Ostdeutschlands setzt sich in dramatischem Tempo fort. Bis zum Jahr 2018 werden manche Landkreise mehr als die Hälfte ihrer Einwohner verlieren - davor warnen die Autoren einer neuen Studie. Ihr alarmierender Befund: Selbst Teile der rumänischen Provinz sind zukunftsfähiger.
Interessant auch, dass das CSU-Stammland Oberbayern zu den Aufsteigern gehört, während das Land, das das zukünftige Regierungsmodell Hessens 1998 unter Ministerpräsident Höppner vorwegnahm, das Schlusslicht bildet.
Neugeborene: Die Bevölkerung der Ost-Länder könnte bis 2030 um fast ein Drittel schrumpfen, während wirtschaftsstarke Regionen wie Oberbayern weiter wachsen:
“Deutschland fällt als am deutlichsten gespaltenes Land in Gewinner- und Verliererregionen auf”, resümiert Reiner Klingholz vom Berlin-Institut. Oberbayern zählt in der Studie klar zu den Aufsteigern, Sachsen-Anhalt bildet das Schlusslicht. Von 285 untersuchten Regionen in Europa landete das ostdeutsche Bundesland auf Platz 241. Sonst sind in diesem Bereich eher entlegene Gebiete in Rumänien, Bulgarien, Polen oder Süditalien zu finden. (more…)
