Entvölkerung Ostdeutschlands, macht Sozialismus impotent?
Kindermangel macht Ostdeutschland zu Notstandsgebiet
Die Entvölkerung Ostdeutschlands setzt sich in dramatischem Tempo fort. Bis zum Jahr 2018 werden manche Landkreise mehr als die Hälfte ihrer Einwohner verlieren - davor warnen die Autoren einer neuen Studie. Ihr alarmierender Befund: Selbst Teile der rumänischen Provinz sind zukunftsfähiger.
Interessant auch, dass das CSU-Stammland Oberbayern zu den Aufsteigern gehört, während das Land, das das zukünftige Regierungsmodell Hessens 1998 unter Ministerpräsident Höppner vorwegnahm, das Schlusslicht bildet.
Neugeborene: Die Bevölkerung der Ost-Länder könnte bis 2030 um fast ein Drittel schrumpfen, während wirtschaftsstarke Regionen wie Oberbayern weiter wachsen:
“Deutschland fällt als am deutlichsten gespaltenes Land in Gewinner- und Verliererregionen auf”, resümiert Reiner Klingholz vom Berlin-Institut. Oberbayern zählt in der Studie klar zu den Aufsteigern, Sachsen-Anhalt bildet das Schlusslicht. Von 285 untersuchten Regionen in Europa landete das ostdeutsche Bundesland auf Platz 241. Sonst sind in diesem Bereich eher entlegene Gebiete in Rumänien, Bulgarien, Polen oder Süditalien zu finden.
Auch andere Zukunftsregionen liegen im konservativen Süden.
Als zukunftsfähigste Regionen Deutschlands folgen nach Oberbayern Freiburg, Tübingen und Stuttgart.
Die übrigen Schlusslichter dagegen auch im von Antifaschisten einst betitelten “besseren Deutschland”:
Mecklenburg-Vorpommern schneidet nur etwas besser ab als das Schlusslicht Sachsen-Anhalt. Unter den zehn am stärksten vom Schwund betroffenen Regionen Europas liegen mit Sachsen-Anhalt, Chemnitz und Thüringen drei in Ostdeutschland.
Zum Schluss die wichtigste Aussage des Spiegelartikels, die Systemgrenze zwischen Kapitalismus und Sozialismus wirkt noch immer nach:
Das Fazit der Forscher: “Durch Deutschland verläuft nach wie vor eine Grenze zwischen den Systemen.” Die Grenze trennt den hilfsbedürftigen Osten vom Westen. Trotz massiver Subventionen für die neuen Bundesländer sei es bislang nicht gelungen, den Anschluss an den Westen zu finden, heißt es in der Studie.
Der Osten wird niemals den Anschluss an den Westen finden, denn unter 40 Jahren Sozialismus wurden die Eliten und Leistungsträger im Osten systematisch enteignet, vernichtet oder vertrieben, von den preussischen Junkern, über den Klerus, die Handwerkerschaft, die Selbständigen, die Bauern und zuguterletzt die Facharbeiter. Übgriggeblieben sind die Proletarier und Landarbeiter, die einst gerade mal gut dafür waren, ihren preussischen Landgutsbesitzern die Stiefel zu putzen. DDR heißt nicht umsonst Der Dumme Rest. Nicht zufällig zeigen Eignungstests der Bundeswehr, dass sich die dümmsten Rekruten aus Brandenburg einfinden, während die schlauesten vom Alpenrand kommen. Nicht nur ein Demografieatlas wäre für Deutschland angebracht, sondern auch ein IQ-Atlas. Doch der Bevölkerungsverlust konzentriert sich nicht nur auf Ostdeutschland. Auch der Westen verliert durch Geburtenmangel und Auswanderung. Die fiskalische Abgreifung der Einkommen der jungen Bevölkerung zugunsten der DDR-Rentner und DGB-Frührentner im Namen der sozialen Gerechtigkeit dürfte den Gebärstreik und das Fernweh der jungen Generation noch verstärken. Wenn die Linke in Deutschland etwas gegen Stillstand zustandebringt, dann zumindest eine Beschleunigung des demografischen Wandels.
Macht Sozialimus impotent? Offenbar korreliert der Kindermangel der Deutschen und mit derem Sozialimustick.
