Montag, den 06.09.2010, 12:02:32| Home | Links | Über uns | Dossiers | Bücher | Statistiken | Gästebuch |

Geringere Nettolöhne der Angestellten und hohe Managergehälter bestärken Links-Parteien

Die Kluft zwischen Arm und Reich und die Frage der Lohngerechtigkeit sind wieder der Ausgangspunkt einer langwierigen Diskussion, insbesondere der Linksparteien:

Klau-es Zumwinkel

Klau-es Zumwinkel

Die Stundenlöhne der Angestellten, insbesondere von Niedrigverdienern seien in den letzten Jahren drastisch gesunken, während die Reichsten in Deutschland, immerhin 25 % der Bevölkerung mit einem Einkommen über 37.500 EUR p.a., für 80 % der Steuern aufkommen müssten.

Insgesamt nahm der Staat mit dieser Steuer 180,8 Milliarden Euro ein. Das seien 2,1 Prozent mehr als noch drei Jahre zuvor. Der durchschnittliche Steuersatz sank in diesem Zeitraum von 21,6 auf 20,3 Prozent.

Als steuerpflichtig erfasst wurden rund 35 Millionen Deutsche. Die Hälfte davon hatte Einkünfte von weniger als 23.000 Euro und trug somit nur rund vier Prozent zur gesamten Einkommensteuer des Jahres bei.

10,1 Millionen oder 28,8 Prozent erzielten sogar Gesamteinkünfte von maximal 10.000 Euro. Diese waren zum größten Teil steuerfrei.

Die Hälfte der gesamten Einkommensteuer wiederum zahlten gut acht Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen, sie nahmen im Jahresverlauf mehr als 66.200 Euro ein, so die Süddeutsche in Ihrem Online-Portal.

Da kommen insbesondere Andrea Ypsilanti, Oskar Lafontaine und Gregor Gysi auf ihre Kosten: “Mehr Lohngerechtigkeit, insbesondere für Geringverdiener!” “Wir werden diesen Winter die ersten Kältetoten haben, insbesondere bei den Ärmsten der Armen”. Begriffe wie soziale Gerechtigkeit und Sozialstaat deuten darauf hin, dass ein Ideal angestrebt wird, welches nie erreicht werden kann.

Fakt ist, dass die Politik, sowie u.a. Gewerkschaftsfunktionäre in diesem Land selbst zu der “Lohnungerechtigkeit” beigetragen haben: Jüngere Mitarbeiter bekommen weniger als ältere “Kollegen”, Frauen fühlen sich ungerecht behandelt, weil sie geringere Löhne bekommen, ein Leiharbeiter bekommt weniger als ein Festangestellter. Der Wert der Arbeit einzelner Personen wird mit unterschiedlichem Maßstab gemessen. Einige Beamte fühlen sich in ihrem Job als Staatsdiener bestätigt, weil sie einen krisensicheren Job haben…

Wie kann man den Wert der Arbeit gerecht bemessen? Diese Frage ist rhetorisch. Subjektiv ist die eigene Arbeit immer mehr Wert als die der anderen. Und das Ideal der Lohngerechtigkeit wird man nie anstreben können, denn das wäre eine kompromisslose Aufgabe des Kampfes zwischen David und Goliath. Beim Geld hört der Spass auf, da greift das Egoprinzip. Man kann auch sagen: Zu Recht! Niemand schenkt einem selbstlos ein paar Tausender und jeder hat das Heft des Handelns selbst in der Hand. Es ist folgerichtig sinnlos, sich auf den anbahnenden Sozialismus in unserem Land zu verlassen, der top-down vorschreiben möchte, was der Bürger an Abgaben zu entrichten hat, ohne die Frage der Leistungsgerechtigkeit zu stellen. Guten Morgen Oskar! Wir leben bestimmt nicht in deiner sozialen Traumwelt, um deinen Narzissmus zu fördern. Da greift mein Egoprinzip…zu Recht!

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